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Der Verpackungsmüll aus dem „Gelben Sack“
bzw. der „Gelben Tonne“ wird zunächst sortiert. Die weitere
Verwertung erfolgt je nach Materialzusammensetzung.
Dazu ein paar Beispiele: Im Recycling werden sortenrein getrennte Kunststoff-Abfälle
vermahlen und zu einem Granulat verarbeitet, das als Ausgangsmaterial
für neue Produkte gilt. So werden aus PET Flaschen zum Beispiel Teppiche,
Fleece-Pullover, Folien oder - eine österreichische Innovation -
Eier-Verpackungen.
Aus Polypropylen (z.B. Ketchupflaschen oder Margarinedosen) entstehen
Blumentöpfe oder Kleiderbügel, der Joghurtbecher aus Polystyrol
wird zum Schuhabsatz oder zur Videocassette, Styroporabfälle werden
in Thermoputze eingearbeitet oder zu Leichtbauteilen (Gesimse...) gepresst.
Stark verschmutzte oder kleinteilige Kunststoff-Verpackungen werden in
industriellen Produktionsanlagen thermisch verwertet und können fossile
Brennstoffe ersetzen.
In der rohstofflichen Verwertung werden kleinteilige, nicht trennbare
oder stark verunreinigte Kunststoffe in chemische bzw. petrochemische
Produkte aufgespalten, die wiederum als Grundstoff zur Erzeugung neuer
Kunststoffe dienen.
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